Presse

Foto von Matthias Diettrich

2018

Aufführung „Fra Diavolo“, als Zerline im Theater Erfurt:

„(…) Ensembleneuzugang Leonor Amaral kann als Zerlina begeistern. Die junge Portugiesin legt viel Herz in ihre Interpretation der Wirtstochter, verfügt über einen farbenreichen Sopran, der vor Beweglichkeit nur so strotzt, nie angestrengt klingt und so mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit und hoher Emotionalität überzeugt. Der aus Malaysia stammende Dirigent Harish Shankar ist für mich mit Leonor Amaral der Star des Abends (…)“ (Der Opernfreund, Jochen Rüth, 03.11.2018)

„Turbulenzen macht vor allem die kesse Zerline. Die quirlige Leonor Amaral, ein Neuzugang aus der Nordhäuser Talentschmiede, spielt und singt sich prompt in die Herzen des Erfurter Publikums, gibt ihrem Lorenzo Zunder und macht in der berühmt-berüchtigten Voyeur-Szene, als sie die Ganoven ganz aus Versehen in die Sauna einsperrt, im Live-Strip bella figura.“ (Thüringer Allgemeine, Wolfgang Hirsch, 09.10.2018)

„Leonor Amaral als Zerline ist dann auch die musikalische Entdeckung der Premierenaufführung. Sie spielt und singt mit großer Natürlichkeit. Ihre Sopranstimme verfügt über einen glockenhellen operettenhaft leichten Klang, mit dem sie sich sofort in die Ohren und Herzen des Erfurter Publikums singt und dafür mehrfach Szenenapplaus erhält.“ (Merker, Larissa Gawritschenko und Thomas Janda, 07.10.2018)

„Herausragende Sängerin ist Leonor Amaral als Zerline, die sowohl in ihren Koloraturen als auch in den melancholischen Arien überzeugt.“ (MDR Kultur, 07.10.2018)

„(…) die vokale Favoritin des Abends, die portugiesische Sopranistin Leonor Amaral: Trotz der zunächst scheinbar kleinen Nebenrolle Zerlines als Hotelzimmermädchen, in der sie eingeführt wurde, erwies sich die Tochter des Empfangschefs Matteo (stimmkräftig dargestellt durch den Koreaner Caleb Yoo) als heimliche Hauptfigur namentlich des zweiten Akts.“ (Amusio, Dr. Hanns-Peter Mederer, 07.10.2018)

„Aus dem spielfreudigen Ensemble ragt Leonor Amaral als Zerline heraus. So wie sie ihre Koloraturkünste beim Wäschesortieren (bzw. Durcheinanderwerfen) vorführt, so hört man das auch an größeren Häusern nicht oft. Dafür gab es sofort eine lange Applausquittung.“ (Concerti, Joachim Lange, 08.10.2018)

„Mit Leonor Amaral hat Erfurt eine Sopranistin engagiert, die so jugendlich frisch und mit perlenden Koloraturen singt, dass sie nicht nur Lorenzos Herz, sondern auch das des Publikums für sich gewinnt.“ (O-Ton, Karin Coper, 07.10.2018)

Aufführung „La Cenerentola“, als Clorinda in der Oper Schloss Hallwyl:

„Glücklicher sind die Buffo-Rollen besetzt. Optisches und akustisches Vergnügen bereiten die beiden keifenden und buhlenden Stiefschwestern: Leonor Amaral als Clorinda und Anna Nero als Tisbe.“ (Neue Zürcher Zeitung, Thomas Schacher, 30.07.2018)

Aufführung „Die Fledermaus“, als Adele im Theater Nordhausen:

„Auch das Stubenmädchen Adele, wie immer erheiternd als Soubrette Leonor Amaral, hat eine Einladung zu diesem Fest bekommen“ (Lauter Neuer, Dr. med. Berend Willms, 23.04.2018)

Aufführung „Dialogues des Carmélites“, als Constance im Theater Nordhausen:

„(…) und Leonor Amaral gibt die gut gelaunte Constance mit hinreißender Mimik, zarter Höhe und hörbar ansteckender Lebenslust.“ (Der Opernfreund, Jochen Rüth, 05.02.2018)


2017

Konzertante Aufführung von „The Fairy-Queen“ mit dem Ensemble Concerto Stella Matutina in Feldkirch, Österreich:

„Gegen Ende erreichen die Streicher gemeinsam mit dem Sopran eine Zartheit, die dafür steht, was Musik in uns Menschen auslösen kann, nämlich – und wenn es auch nur für einen Moment ist – völliges Einswerden mit sich und der Welt, reine Daseinsempfindung.“ (Voralberger Nachrichten, Christa Dietrich, 01.07.2017)

Aufführung „Zar und Zimmermann“, als Marie bei den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen:

„Leonor Amaral interpretierte ihren Part mit betörender Spielfreude und glockenheller Sopranstimme. Bezaubernd ihre Arie „Die Eifersucht ist eine Plage“.“ (Opernglas, G. Helbig, 16.06.2017)


2016

Aufführung „La Bohème“, als Musetta im Theater Nordhausen:

„Die andere Pärchenbildung sind Yoontaek Rhim als Maler Marcello und Leonor Amaral als seine Teilzeitgeliebte Musetta. Das Auf und Ab ihrer Beziehung bildet den Kontrast zur unbedingten Liebe von Rodolfo und Mimi. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Pell kann Stammkraft Rhim endlich mal sein ganzes Potential ausspielen. Leonor Amaral stellt mehrmals unter Beweis, dass auch ihre Verpflichtung ein Glücksgriff war.“ (Helmstedter Nachrichten, 20.09.2016)

Als Musetta in „La Bohème“ (Foto von Roland Obst)

„Ähnliche Biografien weisen die beiden weiteren Nordhäuser Debütanten Manos Kia (Schaunard) und Leonor Amaral (als kesse Musetta) auf und reihen sich wie die etwas älter gedienten Yoontaek Rhim (Marcello) und Thomas Kohl (Colline) in diese ungemein spielfreudige, zumal durch die Korrepetition exzellent einstudierte Solistenriege mühelos ein.“ (Ostthüringer Zeitung, Wolfgang Hirsch, 26.09.2016)

Operngala im Theater Nordhausen:

„Die in Lissabon geborene Leonor Amaral war verführerisch, aber auch sehr emotional als Musette zu erleben. Mit einem Wiener Lied und dem Lied der Grisetten aus der „Lustigen Witwe“ stellte sie später ihre Vielseitigkeit unter Beweis.“ (Thüringer Allgemeine Nordhausen, Christel Laude, 07.09.2016)

Aufführung „Rinaldo“ von G.F. Händel, als Armida im Opernfestival Gut Immling:

„Und das, was Jeffrey Tarr als zur Knallcharge degradierter Argante an Bedrohlichkeit vermissen lässt, wird auf der dunklen Seite der Macht von Leonor Amarals fulminant auftrumpfender Armida mehr als wettgemacht.“ (Münchner Merkur, Tobias Hell)

Aufführung „Carmen“ von Bizet, als Frasquita im Opernfestival Gut Immling:

„Viel Freude hat man dagegen mit dem spielfreudigen Schmugglerquartett. Wobei neben Sheldon Baxter und Thomas Stückemann vor allem Leonor Amaral und Reinhild Buchmeyer gefallen, die sich mit Carmen das Koks gleich pfundweise durch die Nase ziehen und sich mit vollem Körpereinsatz auf die Tanzfläche werfen.“ (OVB-online, Tobias Hell, 20.06.2016)


2015

Aufführung „La Finta Semplice“, als Ninetta in München für die Kammeroper München:

Als Ninetta in „La Finta Semplice“

„Am derbsten gestaltet sich die Beziehung von Kammerkätzchen Ninetta (ein Ausbund an körperlicher und stimmlicher Beweglichkeit: Leonor Amaral) und Simone (profunder Bassbariton-Buffo: Clemens Joswig), der auch das Pferd Fracassos (ebenfalls mit einem schönen Tenor gesegnet: Dino Lüthy) spielt.“ (Süddeutsche Zeitung, Klaus Kalchschmid, 28.08.2015)

„Da schnurrt im Zofenkleidchen das Kammerkätzchen zweier altjüngferlicher Pensionsbetreiberinnen: mal auf stimmlich schönen Samtpfoten bis hinauf zu klaren Lustkoloraturen.
Sie (Leonor Amaral) versucht den Hengst (Clemens Joswig) des Galans im Stück mal zart, mal hart ins Ehebett zu kriegen. Er aber macht klar: Es geht ihm um Spaß, nicht um Heirat! (…) Und das ist eine Stärke: Alle Sänger sind fantastische Schauspieler. Der erste Akt endet in einer bunten Massenschlägerei, die kein klassischer Slapstick-Film besser hinbekommt. Wobei – bei allem Amüsement – die Regie niemals in Klamauk abdriftet.“ (Abendzeitung München, Adrian Prechtel, 28.08.2015)


2014

Konzert im Schleswiger Dom – Sacred Concert von Duke Ellington:

„Kurzfristig konnte für die Solopartie die junge Sopranistin Leonor Amaral gewonnen werden. Ein Glücksgriff, denn die gebürtige Portugiesin passte mit ihrer hell leuchtenden Stimme bestens zum jugendlichen Ensemble und setzte in ihren Solonummern lyrische Glanzpunkte. Ihr „Heaven“ klang wie ein Liebeslied, und das ohne Text nur mit Melismen gesungene „To good to title“ wirkte geradezu überirdisch. Dass Leonor Amaral auch das bombastische Finale „Praise God and Dance“ mit virtuosem Skatgesang bereicherte, soll nicht unerwähnt bleiben.“ (Schleswiger Nachrichten, Georg Johannsen, 24.09.2014)

Kammermusikkonzert – Hommage a T.S. Eliot von Sofia Gubaidulina:

„Wer danach noch aufnahmebereit war, konnte sich im dritten Teil des Abends an der kammermusikalischen Zusammenarbeit zwischen Streichern und Bläsern in Sofia Gubaidulinas „Hommage a T.S. Eliot“ für Sopran und Oktett und dem glockenreinen Gesang von Leonor Amaral erfreuen. Das Gubaidulina Oktett sorgte unter Mitwirkung von Eduard Brunner für eine professionelle Aufführung.“ (Lübecker Nachrichten, Dieter Kroll, 01.04.2014)

Arien- und Liederabend des Internationales Opernelitestudio Lübeck:

„Einen absoluten Glanzpunkt des Abends setzte die portugiesische Koloratursopranistin Leonor Amaral mit Richard Strauss‘ Lied „Amor“ nach einem Gedicht von Clemens Brentano. Wie die junge Sängerin die unglaublich schwierigen Koloraturen sang, grenzte schon fast an Artistik. Da saß jeder Ton, und dennoch ging bei dem sehr schnellen Tempo der Ausdruck nicht verloren. Mit dem Song „I Hate Music!“ von Leonard Bernstein nahm sich Leonor Amaral dann auch noch selbst auf zauberhafte Weise auf die Schippe – diese junge Sängerin ist nicht nur ein Temperamentsbündel, sondern auch eine geborene Komödiantin.“ (Lübecker Nachrichten, Fel., 20.03.2014)

Aufführung „Armide“ von C.W. Gluck, als Ein Dämon in Gestalt Lucindes im Theater Lübeck:

„Den personifizierten Hass singt Wioletta Hebrowska mit prägnantem Mezzo, und als verführerischer Dämon brilliert Leonor Amaral mit einem leuchtend weichen Sopran.“ (Die Deutsche Bühne, 01.03.2014)

„In den Nebenrollen waren Gerard Quinn als Onkel Armides sowie Leonor Amaral und Annette Hörle als Geister schon fast Luxusbesetzungen.“ (Lübecker Nachrichten, Jürgen Feldhoff, 01.03.2014)


2013

Aufführung „Thaïs“ von J. Massenet, als La Charmeuse:

„Steinunn Skjenstad, Wioletta Hebrowska und die koloraturgewandte Leonor Amaral verströmen als begleitende Kurtisanen homogenen Schönklang.“ (Opernnetz, K. Coper, 24.11.2013)

Aufführung „Rita“ von G. Rossini, als Arlecchino:

Als Arlecchino in „Rita“ (Foto von Susanne Diesner)

„Selten erlebt man so viel Spielfreude und -witz, aber auch die Ernsthaftigkeit, der Oper respektlos zu begegnen, indem man sie auf höchstem Niveau darbietet, ohne sich irgendwelchen Konventionen zu beugen. Stellvertretend dafür steht an erster Stelle Leonor Amaral, die den Arlecchino in Rita extraordinaire darstellt. Dass sie in der Schlussszene noch eine Probe ihrer Gesangskünste abliefert, die beeindruckt, krönt einen Auftritt, der in Witz und Akkuratesse schon jetzt perfekt ist.“ (Opernnetz, Michael S. Zerban, 13.04.2013)


2012

Live Music Now Konzert im Hospiz am Waldkrankenhaus, Bonn:

„Mit einer großen stimmlichen Ausdrucksfähigkeit sang die junge Portugiesin, moderierte mit schauspielerischem Talent und dirigierte den neugebildeten „Hospizchor“. Beim „Kleinen grünen Kaktus“ setzten alle präzise ein und übernahmen dann die Führung bei „Que sera, sera“. Alle Gäste und Musikfreunde von außerhalb strahlten. „Selbst der junge Bonner Pianist Felix Wahl, der sehr kurzfristig eingesprungen war, konnte seine Begeisterung nicht verbergen“, teilte Susanne Gundelach vom Hospizverein Bonn mit. Das Konzert fand in Zusammenarbeit mit dem Verein Yehudi Menuhin Live Music Now Köln, der sich damit für hospizliches Denken engagierte.“ (General Anzeiger Bonn, 22.10.2012)


2011

Weihnachtskonzert in der Trinitatiskirche, Köln:

„Fast hätten die 600 Gäste der ausverkaufte Trinitatiskirche auf die schöne Sopranstimme von Leonor Amaral verzichten müssen: Ein obligatorisches Vorsingen parallel zum Auftakt des Benefizkonzertes für die „Ühlepooz – dem historischen Stadttor in der Südstadt – hatte sich partout nicht verschieben lassen. (…) Gemeinsam mit dem Leiter des Musikkorps der Bundeswehr verzauberte die junge Portugiesin die Anwesenden mit populären und traditionellen Adventsmelodien.“ (Kölner Stadt Anzeiger 02.12.2011)

Weihnachtskonzert in Düren:

„An ruhigeren Melodien fehlte es bei diesem Benefizkonzert nicht, wie die Umsetzung von Richard Strauss Lied „Die Heiligen Drei Könige” erkennen ließ. Zugleich brachte dieser Titel die erste Begegnung mit der aus Portugal stammenden Sopranistin Leonor Amaral, die mit Charme und schöner, ausdrucksstarker Stimme das Publikum rasch für sich einnahm.“ (Aachener Zeitung 01.12.2011)

Konzert in Wörgl, Österreich:

„Ohne die Leistungen der übrigen SängerInnen schmälern zu wollen, erntete die Portugiesin Leonor Amaral mit ihrer Arie der Giulietta aus „Capuletti e Montecchi“ Beifallsstürme.“ (Stadtredaktion Wörgl – 10.08.2011)

Konzert in der Kölner Philharmonie:

„Neben Ravels „Bolero“ wurde zum Highlight des Abends jedoch der Auftritt der portugiesischen Sopranistin Leonor Amaral im Arrangement „Fantastic Musical Moments“ (Guido Rennert). Die Studentin der hiesigen Musikhochschule zeigte sich als temperamentvolle Musicaldarstellerin. In wechselnden Kostümen sang und tanzte sie sich durchs „Phantom der Oper“, „Starlight Express“ und „Elisabeth“. Bei „Mamma mia“ schritt sie sogar ins Publikum und animierte den gesamten Saal zum Mitklatschen. Da kam Freude auf und das Bedürfnis nach Zugaben.“ (Kölnische Rundschau 20.06.2011)