Vita

Leonor Amaral wurde in Lissabon (Portugal) geboren. An der deutschen Schule Lissabon entdeckte sie ihre Liebe zur Musik.

Foto von Simon Heydorn

Sie ist mehrfache 1. Preisträgerin beim Wettbewerb Jugend Musiziert.

Nach ihrem Abitur studierte Leonor Management an der Business School of Economics (Lissabon), an der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie Gesang am Konservatorium für Musik Lissabon. Leonor Amaral nahm an mehreren Musical- und Tanzworkshops teil, unter anderem beim Theatre Art Center New York (2006).

Nach dem Bachelor in Management studierte Leonor Amaral Gesang in Köln (Klasse Prof. Christoph Prégardien) und an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (Klasse Prof. Konrad Jarnot). Sie ist Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Köln. Leonor beendete im September 2013 ihren Bachelor in Düsseldorf. Ihren Master studierte Leonor bei Prof. Caroline Stein in Lübeck. 2016 absolvierte sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Anja Paulus.

Leonor Amaral wirkte bei mehreren Opernproduktionen mit, unter anderem als Dido in der Oper “Dido and Aeneas” von Purcell, als Lauretta in der Oper “Gianni Schicchi” von Puccini und als Morgana in der Oper „Alcina“ von G.F. Händel. Im Konzertfach arbeitete sie von 2010 bis 2011 mit dem Musikkorps der Bundeswehr zusammen, unter anderen gab es Auftritte in der Historischen Stadthalle Wuppertal und in der Kölner Philharmonie.

Anfang 2013 sang sie die Rolle Taumann und Sandmann in der Oper “Hänsel und Gretel” von E. Humperdinck mit dem Württembergischen Kammerorchester unter der Leitung von Ruben Gazarian. 2013 debütierte sie zusammen mit dem Bundesjugendballett Hamburg im Konzerthaus Berlin sowie im Aaltotheater Essen.

Leonor Amaral war in der Spielzeit 2013/2014 im Internationalen Opernelitestudio am Theater Lübeck engagiert. Dort debütierte sie unter anderen als Mi in “Land des Lächelns” von Lehár und als Gretchen in “Der Wildschütz” von Lortzing.

Im Jahr 2014 führte sie das Stück „Hommage a T.S. Eliot“ unter Anwesenheit der Komponistin Sofia Gubaidulina im Rahmen der Kammermusikwochen in Lübeck auf.
Leonor Amaral war 2015 Semifinalisitin im Wettbewerb „Neue Stimmen“ der Bertelsmann-Stiftung.

2017 debütierte Leonor Amaral bei den Wuppertaler Bühnen in der Produktion „AscheMOND oder The Fairy Queen“ von Helmut Oehring. Sie tratt mit dem Pera Ensemble im Gasteig (München) auf, sowie mit dem Concerto Stella Matutina im Monforthaus (Feldkirch, Österreich). Sie war Finalistin beim „Cesti-Wettbewerb“ für Barockoper.

Von 2016 bis 2018 gehörte Leonor zum Solistenensemble des Theaters Nordhausen. Dort sang sie unter anderen Musetta in „La Bohème“ von Puccini, Marie in „Zar und Zimmermann“ von Lortzing, die Schwester Constance in „Dialogues des Carmélites“ von Poulenc und Adele in „Die Fledermaus“ von Johann Strauss.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Leonor Amaral Mitglied im Ensemble des Theaters Erfurt, wo sie u.a. die Zerline in „Fra Diavolo“ von Auber und die Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ singen wird.